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Fußball in Baden-Württemberg
Montag, 25. Juni 2012

Zum Aufgalopp 6:0 Erfolg beim FC St. Ilgen

/ 22 Spieler im Einsatz - Leimen-St. Ilgen (sim). Mit zwei komplett unterschiedlichen Mannschaften bestritt Zweitligaaufsteiger SV Sandhausen den Aufgalopp beim benachbarten Landesligisten FC Badenia St. Ilgen, der dieser Tage sein 100-jähriges Jubiläum feierte. "Nach der bisherigen Vorbereitung mit wenig Ball, sollten alle Akteure jeweils 45-minütige Spielpraxis erlangen, wobei der Rhythmus natürlich noch nicht vorhanden sein konnte", lautete das Resümee von Trainer Gerd Dais, der deshalb auch mit dem 6:0 (2:0) zufrieden war: " Das Resultat spielte nur eine untergeordnete Rolle".



Der wackere Landesligist konnte vor 1.100 Besuchern denn auch bis in die Endphase ordentlich mithalten, ehe Regis Dorn das Ergebnis nach drei Treffern auf ein halbes Dutzend schraubte. Dais: "Im zweiten Abschnitt war eine Steigerung unverkennbar und man hat gesehen, dass Verbesserungen im Mannschaftsgefüge sicherlich machbar sind. Wichtig war aber, dass Jeder spielte und sich niemand verletzte". Eine Bewährungschance erhielt auch der Torjäger der zweiten SV-Mannschaft, Thorsten Kniehl, während Tim Danneberg (REHA) und Kim Falkenberg (abklingendes Drüsenfieber) ebenso fehlten wie die beiden Torhüter Philipp Kühn und Nachwuchstalent Michael Hiegl.
Den Torreigen eröffnete Frank Löning schon nach sechs Minuten, als Ulm quer legte und der Goalgetter verwandelte. In der 33. Minute war Löning mit einem Rückpass der Vorlagengeber für den zweiten Treffer durch Sören Halfar aus dem Hinterhalt. Zuvor wurden mehrere Möglichkeiten versiebt oder FC-Keeper Timo Mistele reagierte mit Bravour. Ole Kittner markierte direkt nach Wieder-beginn das 3:0, als er eine Flanke von Nicky Adler mit dem Kopf versenkte. In der letzten Viertelstunde kam dann die erfolgreiche Zeit von Regis Dorn mit drei Treffern. Eine Kopfballvorlage von Thorsten Kniehl bedeutete das 4:0 und danach verwandelte er einen an Nicky Adler verschuldeten Foulelfmeter zum 5:0. Der Ex-Burghausener brachte einigen Schwung auf der linken Außenbahn in die Partie, doch beim Schlusstreffer zum 6:0 benutzte Dorn einen Querpass von Alexander Riemann von der rechten Außenbahn.
Es spielten in der ersten Halbzeit: Ischdonat, Schauerte, Pischorn, Schulz, Halfar, Fiesser, Klotz, Ulm, Blacha, Kandziora, Löning und ab der 46. Minute: Langer, Busch, Kittner, Morena, Achenbach, Glibo, Riemann, Tüting, Kniehl, Ad-ler, Dorn.
Die weiteren Testspiele des SV Sandhausen bis zum nächsten Wochenende:
Freitag, 29. Juni um 19 Uhr Auswahl Dielheim - SVS bei der DJK Balzfeld
Samstag, 30. Juni um 17 Uhr TSV Dürrenbüchig - SVS beim VfB Bretten
Sonntag, 01. Juli um 17 Uhr Auswahl Buchen - SVS bei der SpVgg Hainstadt


Zweitligaspielplan wird am Dienstag von der DFL veröffentlicht

Frankfurt (sim). Nach dem der Gegner für die erste Runde um den DFB- Ver-einspokal seit vergangenen Samstag mit dem FC Energie Cottbus bekannt ist (gespielt wird zwischen dem 17. und 20. August im Hardtwaldstadion), wird am Dienstag ein weiteres Geheimnis für den SV Sandhausen gelüftet: Dann veröffentlicht nämlich die Deutsche Fußball-Liga (DFL) die Spielpläne für die Bundesliga und die zweite Bundesliga. Dies erfolgt im Rahmen einer Pressekonferenz, die am Dienstag, 26. Juni um 11 Uhr in den Räumlichkeiten der Deutschen Fußball Liga (DFL) in Frankfurt stattfindet. Für Fragen steht DFL-Geschäftsführer Holger Hieronymus zur Verfügung. Die Pressekonferenz wird auch live im Internet auf www.bundesliga.de übertragen. Der Start der zweiten Liga vollzieht sich am 3./6. August, während der erste Spieltag der Bundesliga wegen der derzeit noch laufenden Europameisterschaft erst am 24./25./26. August stattfindet.


Bei Dauerkarten: Entweder überdachte Stehplatztribüne oder nicht

Sandhausen (sim). Bei den Dauerkarten-Stehplatzbuchungen im Hardtwaldstadion des SV Sandhausen für Block B1 war vorgesehen, diese allesamt in der darüber liegenden, neuen, überdachten Stehplatz-Tribüne zu den gleichen Bedingungen wie in der abgelaufenen Spielzeit zu berücksichtigen. Zwischenzeitlich hat sich jedoch herausgestellt, dass viele Stammgäste auch weiterhin im unüberdachten Bereich bleiben wollen. Damit die Be-rücksichtigung sofort für den gewünschten Block erfolgen kann und damit kein späterer Umtausch erforderlich wird, bittet der Zweitligaaufsteiger, all die Dauerkarten-Antragsteller, die unüberdacht im bisherigen B1-Block bleiben wollen, um eine kurze Benachrichtigung per Email (cornelia.hertlein@svs1916.de) oder mündlich in der Geschäftsstele oder telefonisch (06224/827900-40).
Da der gesamte Stehplatzbereich hinter dem Tor in Richtung Kunstrasenplatz den Gästeanhängern zur Verfügung stehen muss, können dort keine Gast-geberbesucher mehr untergebracht werden. Die SV-Fangruppen werden des-halb künftig auf der neuen, überdachten Stehplatztribüne unmittelbar neben der Haupttribüne ihren Platz haben.
Alle Antragsteller für Stehplatzkarten in Block A sind hiervon unberührt. Sie er-halten ihre Tickets für die neue Saison in gewohnter Umgebung.
Sobald die Dauerkarten zur Verfügung stehen, erfolgt entsprechende Mittei-lung bzw. Übersendung bei denjenigen, die diese Form der Zustellung gewählt haben. Gleichzeitig macht der SV Sandhausen darauf aufmerksam, dass aus organisatorischen Gründen erst etwa Mitte Juli die Dauerkarten (Sitz- und Stehplatz) zur Verfügung stehen, um gleichzeitig hierfür das entsprechende Verständnis auch auf zu bringen. Es wird positive Veränderungen gerade für die An- und Abreise geben.


U16 des SVS unterlag der U17 des SV Waldhof knapp im Pokalfinale

Ketsch (sim). Es war schon eine hervorragende Steigerung, dass die U16 des SV Sandhausen in das Finale um den badischen B-Juniorenpokal einzog und jetzt gab es im Endspiel gegen die U17 des SV Waldhof Mannheim zwar eine knappe 2:3 (0:1) Niederlage, doch die Leistung war aller Ehre wert. Man hatte auf der Anlage der SpVgg 06 Ketsch nicht den Eindruck, dass auf der einen Seite die B- Jugend des älteren Jahrganges vom SV Waldhof Mannheim, die in die Bundesli-ga aufsteigt, steht und als Gegner der jüngere B-Jugendjahrgang des SV Sand-hausen als Landesligist sich auf dem Platz befindet. Über weite Strecken sahen die Besucher ein ausgeglichenes Endspiel, wo letztendlich allerdings der Alters- und Klassenunterschied für den SV Waldhof sprach, der verdient den badischen Pokal an den Alsenweg holte. Als Burak Gülmez in der 32. Minute der Führungstreffer gelang und Anthony Neckel gar auf 2:0 erhöhte (46.) schien die Sache für den SV Waldhof Mannheim frühzeitig entschieden zu sein. Doch 120 Sekunden später markierte Barry Boubacas per Kopf den Anschlusstreffer und die Auseinandersetzung war wieder völlig offen. Seinen zweiten Streich vollbrachte Anthony Neckel drei Minuten vor dem Ende mit der vermeintlichen Vorentscheidung. Doch auch diesen Rückschlag steckte der SV-Nachwuchs weg, denn bereits im Gegenzug hieß es durch Bilal Abdulrahman 2:3. Dieser erneute Anschlusstreffer läutete eine bewegte Nachspielzeit ein, doch zum Ausgleich reichte es für die U16 des SV Sandhausen nicht mehr. Ju-gendleiter Rolf Frey: "Es ist trotz der Niederlage ein schöner Saisonabschluss für die Jungs, die während des Pokalwettbewerbes sowohl Hoffenheim wie auch die eigene U17 aus dem Rennen warfen und für uns war auch klar, dass wir beim Endspiel keine älteren Jugendlichen einbauen. Es sollen die spielen, die soweit gekommen sind".



C-Junioren des SVS Badischer Pokalsieger/2:0 Erfolg gegen Walldorf

Ketsch (sim). Was der U16 knapp verwehrt blieb, erreichte danach die U15 des SV Sandhausen: Im C-Junioren-Pokalendspiel gab es gegen Ligakonkurrent FCA Walldorf ebenfalls bei der SpVgg 06 Ketsch einen 2:0 (1:0), der durch zwei Ein-zelaktionen zustande kam. Bereits vor dem Anpfiff war klar, dass sich die Teams auf Augenhöhe gegenüberstehen, zumal auch beide der EnBW-Oberliga angehören und dort eine achtbare Saison spielten. Bereits nach elf Minute gingen die Schützlinge von SV-Trainer Joachim Stadler in Führung. Riccardo di Sabbatino schnappte sich fast an der Mittellinie den Ball, zog zu einem Alleingang über 50 Meter an und ließ Daniel Alayou im FCA-Gehäuse keine Abwehrchance. Die Walldorfer erholten sich schnell von diesem Schock und je länger die Begegnung dauerte, desto tonangebender wurde der SV-Kontrahent. Durch eine stabile Abwehrleistung im Verbund mit Keeper Konstantin Weis konnte der Nachwuchs des Zweitligisten jedoch größeren "Flurschaden" verhindern, um bei Kontern jeweils die gefährlich zu bleiben. Sieben Minuten vor dem Ende dann die Vorentscheidung zu Gunsten des SV Sandhausen. Salvatore Muto legte sich den Ball nach einem Freistoßpfiff auf der halblinken Seite, 20 Meter vor dem FC-Heiligtum zu recht und markierte das 2:0, wobei Daniel Alayou jedoch nicht den besten Eindruck hinterließ.
Zwar hatte der neue badische Pokalsieger noch einige bange Minuten zu überstehen, doch aufgrund einer soliden Leistung der Defensivabteilung blieb für den FCA Walldorf nicht einmal der Ehrentreffer übrig.