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Fußball in Baden-Württemberg
Freitag, 22. Juni 2012

Beim SV Fronhofen kehrt Konstanz ein

schwaebische.de


Beim SV Fronhofen kehrt Konstanz ein

BEZIRK BODENSEE / sz - Die reguläre Saison ist auch in der Fußball-Bezirksliga schon seit geraumer Zeit vorüber. Am vergangenen Wochenende wurden in den letzten Relegationsspielen die Weichen für die neue Saison endgültig gestellt. Die Ligakonstellationen stehen fest, für die Vereine beginnt nun schon die Zeit der Vorbereitung. Vorher gilt es jedoch, den Bezirksligisten im Alt-Kreis Ravensburg ein Saisonfazit auszustellen.

Der SV Fronhofen spielte eine starke Runde. Lange Zeit war der SVF der einzige Club, der dem Spitzen-Duo Kißlegg/Amtzell zumindest halbwegs folgen konnte. Erst als man gegen beide Spitzenvereine Niederlagen kassierte, rutschte Fronhofen noch auf Rang vier ab. „Wir sind zufrieden mit der Saison. Mit der jungen Truppe sind wir über den Erwartungen geblieben, die Rückrunde war überragend“, sagt SVF-Trainer Reinhold Bloching. In Fronhofen kehrt Konstanz ein. Im Vergleich zum guten fünften Platz im Premierenjahr verbesserte man sich weiter. „Stillstand darf jetzt nicht einkehren“, warnt Bloching, denn nächstes Jahr sehe die Bezirksliga schon wieder ganz anders aus.

Mit einem Schlussspurt hat sich der SV Weingarten noch auf den sechsten Rang vorgeschoben. Elf Punkte holte der Aufsteiger aus den letzten fünf Partien und erfüllte damit die Erwartungen allemal. „Wir liegen im Soll. Es gab gute Spiele, aber auch unnötige Punktverluste“, gibt Weingartens Trainer Michael Steinmaßl an. Hinsichtlich der neuen Spielzeit wünscht er sich noch mehr Trainingsfleiß, denn „das Potenzial ist da“. Gerade auf die eigene Jugend baut der SVW in der Zukunft. Der Kader wird überwiegend mit A-Jugendlichen aufgefüllt, die laut Steinmaßl ihre Chance bekommen werden.

Landesliga-Absteiger SV Mochenwangen hat ein schwieriges Jahr hinter sich. Kurz vor der Winterpause trennte sich der Verein nach internen Unstimmigkeiten von Trainer Miroslav Topalusic, A-Jugendtrainer Dieter Brettschneider übernahm. Das angestrebte Aufstiegsrennen hatte man zu diesem Zeitpunkt schon aus den Augen verloren, 13 Punkte trennten den SVM von der Spitze. Mit Brettschneider an der Seitenlinie legte Mochenwangen eine gute zweite Saisonhälfte hin und landete auf Platz sieben. Gerade die Offensive überzeugte in dieser Zeit (37 Treffer). Gemessen an den Ansprüchen war aber gerade die Vorrunde zu schwach.

Mit gemischten Gefühlen blickt der TSV Eschach auf die zurückliegende Spielzeit. Nach der Vorrunde lag der TSV noch inmitten der Verfolgergruppe auf Platz sechs. „Wir waren voll im Plan, das war wie gedacht“, resümiert Abteilungsleiter Marcus Hübsch. Dann folgte jedoch ein Absturz, der erst mit einer Siegesserie Richtung Ende abgefedert wurde. Hübsch: „Wir sind in der Rückrunde nicht in Tritt gekommen.“ Leistungsträger fehlten beruflich- oder verletzungsbedingt. Es bleibt die Erkenntnis, dass wohl wesentlich mehr als Rang neun möglich gewesen wäre. Zur neuen Saison beerbt Christian Müller den bisherigen Trainer Jens Rädel, der zum FV Ravensburg II übergeht.

Baienfurt mit neuem Trainer

Einen neuen Trainer wird es auch bei der SG Baienfurt geben. Nach nur einem Jahr in der Verantwortung wird Harald Wetzel seinen Stuhl räumen müssen. Die SGB enttäuschte sportlich, obwohl im Winter personell nachgerüstet wurde. So stieß unter anderem Landesliga-Stürmer Viktor Hartwig aus Oberzell zur Mannschaft. Sowohl in der Vor- als auch in der Rückrundentabelle landete Baienfurt nicht auf einem einstelligen Tabellenplatz, ohne dabei jedoch in Abstiegssorgen zu geraten. Am Ende wurde es Platz zehn. Über den neuen Trainer gibt es noch keine Auskunft.

Bezirksliga-Neuling FG 2010 WRZ ging mit den Ambitionen eines Aufsteigers in die Spielzeit. „Unser Ziel war es, nicht abzusteigen. Das haben wir erreicht“, sagt Thomas Ardemani, Trainer der FG 2010 über den zwölften Tabellenplatz, den die FG 2010 am Ende holte. Nach der Vorrunde stand man noch auf dem Relegationsplatz, eine gute Rückserie (fünf Siege, fünf Unentschieden, fünf Niederlagen) war Garant für den direkten Klassenerhalt. Spielerisch und taktisch zeigt sich Ardemani zufrieden, auch wenn die Breite im Kader fehlt. Der Trainer hat allerdings ein anderes Anliegen: „Wir haben Verbesserungspotenzial in der Infrastruktur.“